Einladung zum 1. Regionalen Bildungstag – REB Tag

Liebe Vereinsmitglieder,

verteilt unseren Programm Flyer in Euren Netzwerken und Verteilersysteme weiter.

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Am 19.11. wird ein barrierefreier Weg ins Atrium des Cusanus-Gymnasiums Wittlich

für Kinderwagen, Rollatornutzer und Rollstühle gekennzeichnet und von der Schülervertretung ausgeschildert sein.

Jeder der einen Euroschlüssel hat, sollte den mitbringen.

Für obengenanten Personenkreis wird am REB-Stand ein Fahrstuhlbenutzungschip gegen 5€ Pfand erhältlich sein.

Nach Rückgabe des Chips, gibt es den Pfand zurück.

Für den nächsten Bildungstag 2017 in Daun, werden weitere Schulen angeschrieben und um deren Schulprojekte/Inklusionsprojekte(Migrationsprojekte innebegriffen) gebeten.

Leider hatten wir nur drei Monate Zeit für die Planung, für den 2. REgionalen Bildungs Tag (REB Tag) konnten wir Dr. Mertes als Schirmherrn bereits jetzt gewinnen.

Mit besten Wünschen

Reiner Schladweiler, Vorsitzender des Vereins Eine Schule für alle in Trier

5. Inklusionsgespräche – Zusammenfassung und Betrachtungen

Neues Teilhabegesetz

Podiumdiskussion

Am Dienstagabend den 17. Mai fanden die 5. Inklusionsgespräche in der europäischen Sportakademie statt.

Club Aktiv und der Behindertenbeirat der Stadt Trier haben die vier Bundesabgeordneten Katarina Barley (SPD), Bernhard Kaster (CDU), Corinna Ruffer (Bündnis 90/Die Grüne) und Katrin Werner (Die Linke) zur Diskussion über den Entwurf für den Bundesteilhabegesetz eingeladen.

Zu den Staaten, die als erste die UN-Behindertenkonvention unterzeichnet haben, zählt auch Deutschland. Die Unterzeichnung fand am 30. März 2007 statt, und mit der Verkündung des Gesetzes zur Ratifikation des „Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ konnte die Behindertenrechtskonvention am 26. März 2009 in Deutschland in Kraft treten.

Was in sieben Jahren passiert ist, war das Thema der Diskussion: 3 Merkel-Regierungen haben einen Entwurf von 380 Seiten ausgearbeitet.

Nancy Poser hatte eine prägnante Zusammenfassung: „Ich fühle mich veräppelt“.

Die Politik habe den Behinderten falsche Versprechungen gemacht. Viele der Dinge sei im neuen Gesetz nicht geregelt und ermöglichen vielen Menschen keine inklusive Teilhabe.

Die Regierungsvertreter haben versucht, das Gesetzentwurf zu verteidigen. Nur am Ende haben beide versprochen, die Kritikpunkte und die Anregungen des Abends in die Gesprächen ihren Fraktionen einzubringen.

Jetzt müssen wir die nächsten Inklusionsgespräche abwarten.

 

5.IG1 - Publikum

Gäste im Auditorium

 

Am 20. Mai mal die Nachricht zuerst: Die Novellierung des Behindertengleichstellungsgesetzes tritt in Kraft. Ab jetzt sind Bundesbehörden verpflichtet, barrierefrei zu sein… Die Privatwirtschaft ist von dem Gesetz ausgenommen. In leichter Sprache bedeutet das: kein Kino, keine Lokal, kein Laden, keine Arztpraxis, kein Theater MUSS barrierefrei zugänglich sein. Die Möglichkeiten für Menschen mit Behinderung am öffentlichen Leben teilzunehmen sind also nicht gerade besser geworden… Astrid Freudenstein (CDU) sagte: „Barrierefreiheit bedeutet nich nur, dass ich ebenerdig in ein Gebäude komme. Es bedeutet auch, dass sehbehinderte, gehörlose, seelisch und geistig behinderte Menschen sämtliche Verkehrsmittel und Medien und ohne fremde Hilfe erschließen können. Das Ideal der Barrierefreiheit ist ausgesprochen weitreichend.“… Weitreichend ist ein gutes Stichwort. Weitreichend ist das Gesetz nämlich ganz und gar nicht. Katrin Werner (Die Linke) brachte das Dilemma auf den Punkt: „Das Leben der Menschen spielt sich nicht in Bundesbehörden ab, sondern in Wohnungen, Kinos und Arztpraxen.“ 1

 

 

 

1Artikel von Judyta Smykowski „Was war noch das Ziel der Inklusion? Irgendwas mit strikter Trennung, ich glaube. Bundestagsdebatte in der Dauerschleife.“ Taz. Die Tageszeitung. Freitag, 20.Mai 2016, Seite 14

Das neue Teilhabegesetz

5. Trierer Inklusionsgespräch

im Rahmen des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Dienstag, 17. Mai 2016, 18.00 Uhr

Europäische Akademie des rheinland-pfälzischen Sports
Herzogenbuscher Straße 56, 54292 Trier


 

Klartext

beim Gesetzestext!

Für ein neues Bundesteilhabegesetz, das seinen Namen verdient.

Die UN-Behindertenrechtskonvention macht deutlich: Behindertenpolitik geht alle an. Im Zusammenleben muss gleichberechtigte Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben für alle möglich sein. Eine entscheidende Rolle kommt dabei dem neuen Bundesteilhabegesetz zu. Dessen Entwurf geht im Mai ins Kabinett.

Doch entspricht er dem, was vollmundig versprochen wurde? Wird umgesetzt, wofür sich Behindertenverbände, „Experten in eigener Sache“ und Kommunen starkgemacht haben? Inwieweit wurden Betro ene wirklich gehört? Was ist dringend nachzubessern, damit aus dem Teilhabe- nicht ein „Teilhättegesetz“ wird?

Diese Fakten und Beispiele aus der harten Realität wollen wir mit Betroenen, interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie kommunalen und bundespolitschen Vertretern diskutieren.

 

Flyer 5. Trierer Inklusionsgespräch